War sehr merkwürdig...irgendwie!
Das Wetter war ja eher wie Weihnachten und auch in unserem Innern wurde es nicht wirklich frühlingshaft und hell.
Zu schwer lastete der Gedanke an drohende Arbeitslosigkeit und die ganze Ungewissheit, die an einem Insolvenzverfahren hängt auf uns.
Noch niemals vorher haben wir uns so viele Gedanken gemacht, ob und was wir für Ostern kaufen. Wir haben wahrlich viel ans Geld gedacht und es kamen für mich auch einige Erinnerungen hoch, an das
Jahr 1983, als mein Vater arbeitslos wurde.
Ich erinnere mich noch gut an die angespannte und gereitzte Stimmung zu Hause, daran wie oft meine Eltern sich wegen des Geldes in den Haaren lagen und wie schlimm es war, wenn ich mal wieder
etwas extra für die Schule brauchte oder eine Klassenfahrt vor der Tür stand.
Wir haben auch viel darüber nachgedacht, wie sorglos wir in den letzten Jahren mit dem Geld umgegangen sind...es war auch immer genug da.
Essen gehen, den Kindern vieles ermöglichen wie Kino, Schwimmbad und die nicht unbedingt nötige Monatskarte für den Bus...
Wie oft haben wir so gewirtschaftet, das das Geld gut bis zum Monatsende gereicht hat- gut, wir haben unsere Sparverträge, aber es hätte mehr sein können!!
Unsere Eltern, die konnten noch richtig sparen, die haben auch von so gut wie nichts gelebt, haben uns alles ermöglicht, haben uns Geld geliehen, das sie meist nicht zurückgefordert haben und
haben noch gespart ohne Ende.
Gut, bei meinen Eltern wurde dann das Gesparte innerhalb von 3 Jahren von Pflegeheimaufenthalten aufgebraucht, aber das steht auf einem anderen Blatt und ist eine andere Geschichte!!!
Damals war es auch so, es gab ja kein Hartz4 und so bekam main Vater Arbeitslosenhilfe, bis er in Frührente gehen konnte...ich nenne das heute Schadensbegrenzung.
Ich schwöre, wenn der Krug wegen Arbeitslosigkeit an uns verbeigeht, wenn mein Mann seinen Job behält, auch wenn die Firma verkauft wird werde ich eine Menge anders machen und sparsamer
wirtschaften!!!
Am Ende bleibt ja doch nur die Angst vor der Arbeitslosigkeit und die Hoffnung, das es doch nicht so endet!!!
Bis die Tage dann
Sonja K.
von Sonja K 66
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Freitag, 29. februar 2008
Keine Komentare, schlechter Blog Rank- obwohl ich glaube,das meine Texte besser geworden sind, zumindestens fällt mir das Schreiben leichter!
Es war nicht so ein guter Monat für meinen Blog und die Gefahr, das ich keien Bock mehr habe steigt...ich gebe mir noch 8 Wochen...wenn sich dann nichts tut, dann höre ich definitiv
auf!!
Bis die Tage dann
Sonja K.
von Sonja K 66
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Mittwoch, 27. februar 2008
..ich rege mich immer über das gleiche auf!!!
Gestern habe ich mal wieder im Blog- Verzeichnis gewühlt Nun ja, das kommt schon mal vor. Ich habe auch wieder einige Blogs gefunden, die mich vom Titel oder vom Namen des Bloggers oder von der
Beschreibung des Blog her interessiert haben und was war? Zum großen Teil nichts bzw. nur sogenannte Karteileichen!
Ich für meinen Teil gebe mir Mühe, hier in meinem Blog relativ regelmäßig etwas zu veröffentlichen und schreibe, auch wennich nicht wirklich Lust dazu habe, da nie eineResonanz kommt.Als Blogger
befindet man sich halt irgendwie in einem luftleeren Raum- aber so ganz leer ist er wohl doch nicht, denn die Statistik sagt ja etwas anderes!
Manche der anderen Blog wurden schon vor Monaten - sprich bereits im letzten Jahr angelegt und dann kam nichts mehr."Es wurde kein Artikel veröffentlicht" heißt es dann. Gut, ich glaube ja auch
nicht, das das was ich schreibe umwerfend interessant ist- sonst gäbe es ja vielleicht mal `nen Komentar. aber etwas groß anzukündigen und dann gar nichts zu bringen, das empfinde ich als
Verarschung hoch drei...denn manche Ankündigung hört sich ja super vielversprechend an.
Meine ganz persönliche Meinung: nehmt doch solche unbenutzten Blogs aus dem Verzeichnis raus um Platz zu machen, für solche, die auch Artikel enthalten!!!!
Für Blogs in Wartestellung könnte es doch eine separate KAtegorie geben!!!
Bis die Tage dann
Sonja K.
von Sonja K 66
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Mittwoch, 27. februar 2008
Sie erwischen uns knallhart und oft völlig unvorbereitet. Ein Foul auf mentaler Ebene, sie lassen uns straucheln und manchmal hat man einen ganzen Tag lang
etwas davon.
Neulich stand ich mit einer Nachbarin , die mich schon aus Kleinkindertagen kennt, vor dem Haus.
Vom angrenzenden Kindergartengelände erreichte uns das Gelächter und Geschrei der spielenden Kinder.
Ach ja- erinnerten wir uns- früher, ja früher war hier alles anders.
Bilder stiegen in mir auf, Bilder, an die ich schon eweig nicht gedacht hatte.
Ich war noch ziemlich klein, als der Kindergarten hier gebaut wurde...als er endlich fertig war, lohnte es sich nicht mehr, mich dort anzumelden. So kam ich - genauso wie meine Freunde und
Freundinnen nie in den Genuss einer pädagogischen Früherziehung.
Unsere "Kindergartenzeit" zeichnete sich durch relativ viel Freizeit und Freiheit aus, unsere "Erzieherinnen und Erzieher waren unsere älteren Geschwister.
Das Gelände , auf dem heute besagter Kindergarten steht war früher so eine Art verwilderter Garten- jeder Waldorfkindergarten wäre heute stolz, so ein Gelände sein Eigen nennen zu dürfen.
Dort wuchsen alte Bäume, zum Teil Obstbäume , vergessene Erdbeerpflanzen und am Giebel des Nachbarhauses gab es einen Trampelpfad, der gesäumt war mit Himbeersträuchern. In den Bäumen konnte man
herrlich klettern und in der Erntezeit hatte man ja auch genügend Grund dazu. Und im Unterholz der Sträucher konnten wir herrlich verstecken,Räuber und Gendarme oder fangen spielen. Es gab
Räuberhöhlen, Indianerdörfer und sogar Feuerstellen, an denen wir mit unseren älteren Geschwistern am offenen Feuer die aus dem eigenen Keller geklauten Kartoffeln grillten.
Sorgen brauchten wir uns keine machen, denn die älteren wußten, was man beachten mußte!
Auch das Gelände, auf dem heute ein schicker, neuer Spieplatz ist, gehörte damals zu unserem geheimen Garten...bis die Bagger kamen.
Auf der einen Seite entstand mit vielen Ziersträucher drumherum ein Spielplatz mit einem riesigen, hölzernen Klttergerüst, während die andere Seite eingezäunt wurde und ein Kindergarten gebaut
wurde.
Für uns Kinder war das überhaupt der beste Spielplatz. Ich weiß gar nicht, wie viele Stunden wir damit verbracht haben, den Neubau zu erforschen...es war toll, denn die Einrichtung, die winzigen
Toiltten, die bunten Wände waren schon dort, bevor die Außentür ein Schloss hatte und wir machten nie etwas kaputt, wir liefen nur in diesem Neubau herum , hatten offene Münder und staunten über
all das Farbenfrohe, das es in unserem Leben so gar nicht gab.
Wir lebten schließlich im sogenannten sozialen Wohnungsbau: Wohnungen, die staatlich gefördert waren mmit billigen Mieten und meistens recht zusammengewürfelten Möbeln für die Kinderzimmer.
Oft war nur die "gute Stube" aus dem Möbelhaus, aber das war uns Kindern so etwas von egal!!
Schließlich bekam das Gelände einen Sandkasten, Rasenflächen wurden angelegt ( Rasen von der Rolle...gab es damals schon) und die Tür wurde abgeschlossen.
Schließlich kam das Außenspielzeug - große Kuststoffmuschelhälften- und es gab einen Tag der offenen Tür. Wir ließen den uns natürlich nicht entgehen und danach wollte mancher von uns gerne in
dieses Kinderparadies...leider eröffnete dieses Kinderparadies im Jahre 1971 und die meisten von uns kamen nicht in den Genuss ein kindergartenkind zu werden, denn entweder scheiterte es am Geld
der Eltern, das sowieso kaum reichte, oder eine andere Institution wollte uns gerne haben: Die Grundschule stand für mich und die meisten Kinder aus der Nachbarschaft im Jahre 1972 auf dem Plan und
wir wollten letzendlich doch lieber große Schulkinder sein, als kleine Kindergartenkinder!
Demnächst mehr aus meinem Leben....
Bis die Tage dann
Sonja K.
von Sonja K 66
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familie
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Mittwoch, 27. februar 2008
... ein neuer- alter Spartipp, den ich auch im Diättagebuch veröffentlichen könnte:
bei kleineren Besorgungen nehme ich immer häufiger das Fahrrad!
Ich spare Nerven- bei uns kann man praktisch nicht mit dem Auto in die Innenstadt-, Parkgebühren, Sprit und nebenbei verbrauche ich auch noch Kalorien und werde fitter...wenn das Wetter wieder
besser wird, werde ich auch wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, denn ich brauche mit dem Fahrrad nicht länger für den Weg wie mit dem Auto, da ich durch unsere City fahren darf und nicht
drumherum fahren muß!!!
Neben all diesen praktischen Dingen ist Fahrradfahren auch noch eine Ethisch korrekte Form der Fortbewegung!!
Bis die Tage dann
Sonja K.
von Sonja K 66
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Spartipps
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Dienstag, 26. februar 2008
...und ich habe mich auch wieder eingekriegt. Ich bin so weit fertig mit motzen und ich will auch nicht mehr auf den Arm.
Ich habe zwar immer noch nur einen einsamen Kommentar in meiner Liste, aber wenigstens laufen die Statistiken wieder und es scheinen immer noch ein paar Leute meine Texte zu lesen und für gut zu
befinden...na: es geht doch!!!
Apropos gehen: morgen geht es wieder einmal um mein Leben in der Rubrik FAMILIE!
Wahrscheinlich gibt es dann auch wieder einen ultimativen SPARTIPP!
Zum TAGEBUCH auch morgen oder Freitag noch mehr!
Leider gibt es im Diättagebuch im Moment nichts neues zu brerichten, da mein Kurs erst am Montag richtig startet.
Ich wünsche allen einen schönen Abend, eine gute Nacht und nette Träume!
Bis die Tage dann
Sonja K.
von Sonja K 66
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